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Verbraucherinsolvenzverfahren (Privatinsolvenz)

Personen, die keine oder nur eine geringfügige wirtschaftliche selbständige Tätigkeit ausüben, können das Verbraucherinsolvenzverfahren mit dem Ziel beantragen, die Schulden über nach Ablauf des Verfahrens erlassen zu bekommen. Auch ehemals Selbständige können ein Verbraucherinsolvenzverfahren beantragen.

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Vereiteln der Zwangsvollstreckung

§ 288 StGB bestraft denjenigen, der angesichts einer drohenden Zwangsvollstreckung Bestandteile seines Vermögens veräußert oder beiseite schafft, um die Befriedigung des Gläubigers zu vereiteln, mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe. Die

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Verfahrenskostenhilfe

Wer ein nur geringes Einkommen hat, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe bezieht, kann zur Verfolgung oder Verteidigung seiner Rechte bei Gericht Prozess- oder Verfahrenskostenhilfe beantragen. Prozesskostenhilfe bezieht sich sprachlich auf Gerichtsprozesse, Verfahrenskostenhilfe hingegen auf gerichtliche Verfahren (z.B.

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Verjährung

Forderungen aus Vertragsverhältnissen verjähren in drei Jahren (§ 195 BGB). Die Frist beginnt erst mit Ablauf des Jahres, in dem die Forderung entstanden ist. Der Lauf der Verjährung wird angehalten (gehemmt), wenn der Gläubiger Klage

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Verjährungsbeginn

Die regelmäßige Verjährungszeit beträgt 3 Jahre. Die Verjährung beginnt aber erst zum 1. Januar des Jahres, nachdem die Forderung entstanden ist. Beispiel: Rechnung vom 1.7.2015, Verjährung startet mit dem 1.1.2016 und endet zum 31.12.2018.

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Verkürzte Privatinsolvenz

In der Regel erreicht der Schuldner nach einer Wohlverhaltensphase von 6 Jahren die Restschuldbefreiung. Sieht sich der Schuldner in der Lage, die Kosten des Privatinsolvenzverfahrens (Gebühren für Treuhänder und Gericht) zu bezahlen, kann er bereits

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Vermögensauskunft

In der Vermögensauskunft (früher: eidesstattliche Versicherung) offenbart der Schuldner seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Der Gläubiger kann sofort die Vermögensauskunft ohne vorherigen Sachpfändungsversuch beantragen oder zuerst die Sachpfändung versuchen und dann die Vermögensauskunft einfordern. Verweigert

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Vermögensverzeichnis

Muss der Schuldner die Vermögensauskunft (früher: eidesstattliche Versicherung), abgeben, ist er gegenüber dem Gerichtsvollzieher verpflichtet, das Formular „Vermögensverzeichnis“ auszufüllen und darin seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse offen zu legen.

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