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Der Gläubiger, dessen Pfändung zuerst dem Drittschuldner (beim P-Konto = Bank) zugeht, hat den besten Rang. Sein Anspruch ist vorrangig zu bezahlen. Um zu verhindern, dass ein anderer Gläubiger zuerst auf das Konto zugreift, gibt § 845 ZPO dem Gläubiger die Möglichkeit, selbst dafür zu sorgen, den ersten Rang zu schaffen. Mit der Vorpfändung sperrt der Gläubiger, der über einen vollstreckbaren Titel verfügt, das Girokonto für vier Wochen. Die Vorpfändung wird endgültig, wenn der Gläubiger dem Drittschuldner den Pfändungs- und Überweisungsbeschluss zustellt. Erst dann kann der Gläubiger auf das Guthaben zugreifen.