Vermögensauskunft

In der Vermögensauskunft (früher: eidesstattliche Versicherung) offenbart der Schuldner seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Der Gläubiger kann sofort die Vermögensauskunft ohne vorherigen Sachpfändungsversuch beantragen oder zuerst die Sachpfändung versuchen und dann die Vermögensauskunft einfordern. Verweigert der Schuldner die Abgabe, kann ihn der Gläubiger durch den Gerichtsvollzieher verhaften und in Erzwingungshaft verbringen lassen (§ 802f ZPO). Die Vermögensauskunft ist nach einer Sperrfrist von zwei Jahren erneut abzugeben. Siehe auch wiederholte / erneute Vermögensauskunft.

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