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§ 288 StGB bestraft denjenigen, der angesichts einer drohenden Zwangsvollstreckung Bestandteile seines Vermögens veräußert oder beiseite schafft, um die Befriedigung des Gläubigers zu vereiteln, mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe. Die Tat wird nur auf Antrag eines Gläubigers verfolgt. Ein vollstreckbarer Titel ist nicht notwendig. Verkauft der Schuldner Sachen unter Wert oder nur zum Schein, kommt es darauf an, dass er dafür nicht den vollen Gegenwert bekommt. Die Beweislage ist in der Lebenspraxis allerdings problematisch.