Selbstverpflichtung der Banken zur Gewährung eines Girokontos

Banken hatten sich aufgrund einer Empfehlung des zentralen Kreditausschusses im Jahr 2001 aufgrund einer „Selbstverpflichtung“ bereit erklärt, auch Kunden mit schlechter Bonität Guthabenkonten einzurichten. Diese Selbstverpflichtung lief in der Praxis mehrheitlich ins Leere, da häufig ein berechtigtes Interesse ins Feld geführt wurde, ein Girokonto aus Bonitätsgründen zu verweigern. Diese Selbstverpflichtung ist mit dem Zahlungskontengesetz hinfällig geworden. Danach sind Banken gesetzlich verpflichtet, jedem Bürger ein Girokonto im Guthabenbereich einzurichten.