Schwarzer Mann

Gläubiger beauftragen mitunter eine Person, die den Schuldner einer Forderung dergestalt unter Druck setzen soll, dass er ihm auf der Straße hinterher läuft, sich ständig vor seiner Haustüre aufhält und versucht, ihn bei Nachbarn und Bekannten bloßzustellen. Um besonders einschüchternd zu wirken und aufzufallen, trägt diese Person schwarze Kleidung. Diese Art der Schuldenbeitreibung ist als „Verstoß gegen die guten Sitten des Wettbewerbs und der Prangerwirkung“ unzulässig (Beschluß LG Köln 81 O 114/94) und kann als Nötigung oder Bedrohung strafbar sein.

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