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Nettomethode bei der Lohnpfändung

Bei der Berechnung des pfändbaren Einkommens ist von der Nettomethode auszugehen. Dazu werden zunächst die unpfändbaren Bezüge vom Bruttoeinkommen abgezogen, sodann die Lohnsteuer und Sozialversicherungsaufgaben fiktiv ermittelt und abgezogen. Der Rest ist das pfändbare Einkommen, aus dem der Pfändungsbetrag mithilfe der Pfändungstabelle ermittelt wird. Die frühere maßgebliche Bruttomethode wurde aufgegeben (BAG Az. 10 AZR 59/12). Unterschiede ergeben sich dann, wenn der Arbeitnehmer unpfändbare Bezüge wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld oder Überstundenvergütungen erhält.

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