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Lohnpfändungsgrenze

Pfändet ein Gläubiger das Gehalt des Arbeitnehmers beim Arbeitgeber, darf der Arbeitgeber nur den Betrag an den Gläubiger auszahlen, der die Lohnpfändungsgrenze übersteigt. § 850c ZPO bestimmt die Pfändungsgrenzen für Arbeitseinkommen. Bei einem alleinstehenden Arbeitnehmer bleiben 1.073,88 € pfändungsfrei. Der Betrag erhöht sich für die erste Person, gegenüber der der Schuldner unterhaltspflichtig ist um 404,16 € sowie für die zweite bis fünfte Personen um jeweils 225,17 € monatlich (Stand 1.7.2015). Die Grenzen werden zum 1. Juli eines jeden zweiten Jahres neu angepasst. Der Grundfreibetrag kann auf Antrag des Schuldners in besonderen Fällen durch das Vollstreckungsgericht erhöht werden (§ 850f ZPO).

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