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Ist eine juristische Person (GmbH, AG) zahlungsunfähig oder überschuldet, muss der verantwortliche Geschäftsführer binnen drei Wochen Insolvenz beantragen. Tut er dies nicht, macht er sich wegen Insolvenzverschleppung strafbar und gegenüber Gläubigern schadensersatzpflichtig. Für einen Bürger als natürliche Person besteht keine Insolvenzantragspflicht und demgemäß auch nicht das Risiko einer Insolvenzverschleppung. Grund ist, dass die natürliche Person mit ihrem gesamten Vermögen haftet, während die Haftung der juristischen Person auf ihr Gesellschaftskapital beschränkt ist.