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Wer ein nur geringes Einkommen hat, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe bezieht und Rechtsrat benötigt, erhält als staatliche Fürsorgeleistung Beratungshilfe. Beratungshilfe ist bei der Rechtsberatungsstelle des örtlichen Amtsgerichts zu beantragen. Dort wird ein Berechtigungsschein ausgestellt. Dieser erlaubt die Rechtsberatung durch einen beliebigen Rechtsanwalt. Der Anwalt berät und vertritt den Mandanten außergerichtlich gegenüber Dritten. Der Rechtsanwalt rechnet seine Gebühr mit der Gerichtskasse ab. Die Beratungshilfe deckt lediglich die außergerichtliche Beratung ab. Muss der Mandant sein Recht gerichtlich verfolgen oder verteidigen, kann er Prozess- oder Verfahrenskostenhilfe beantragen.