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Ihr Gläubiger verfügt über einen vollstreckbaren Titel (Vollstreckungsbescheid, Zahlungsurteil). Bevor er in Ihr Girokonto pfänden kann, muss er noch beim Vollstreckungsgericht einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss beantragen. Um keine Zeit zu verlieren, kann er bereits vorläufig mit einer Vorpfändung Ihr Girokonto pfänden und sperren lassen (§ 845 ZPO). Der Gläubiger verhindert damit, dass vielleicht noch ein anderer Gläubiger auf Ihr Girokonto zugreift und vorrangig vor ihm bedient wird. Sobald der Gläubiger beim Vollstreckungsgericht den Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erhalten hat, wird die Verpfändung zu einer vollwertigen Pfändung. Ab diesem Zeitpunkt steht dem Gläubiger das Guthaben auf Ihrem Girokonto zu. Führen Sie das Girokonto als P-Konto, steht dem Gläubiger das Guthaben zu, das Ihre Freibeträge übersteigt.