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Verfügen Sie nur über ein geringes Einkommen, vor allem wenn Sie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe beziehen, können Sie Beratungshilfe erhalten und sich bei einem Rechtsanwalt Ihrer Wahl juristisch beraten lassen. Gehen Sie zu dem für Ihren Wohnort zuständigen Amtsgericht. Dort erhalten Sie auf der Rechtsberatungsstelle einen Berechtigungsschein. Mit diesem Berechtigungsschein können Sie sich bei einem Rechtsanwalt Ihrer Wahl informieren und juristisch beraten lassen. Je nachdem verfasst der Anwalt auch ein Schreiben an Ihren Gläubiger oder erörtert die Situation telefonisch mit ihm. Wenn Sie dazu in der Lage sind, zahlen Sie lediglich 15 €. Ansonsten rechnet der Anwalt seine Gebühren mit der Gerichtskasse direkt ab. Die Beratungshilfe betrifft nur die außergerichtliche Beratung. Müssen Sie sich gerichtlich verteidigen, kommt Prozess- und Verfahrenskostenhilfe in Betracht.