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Erhalten Sie vom Gericht die Klageschrift eines Gläubigers zugestellt, werden Sie zugleich aufgefordert, sich innerhalb einer bestimmten Frist zu erklären, ob Sie sich gegen die Klage verteidigen wollen. Reagieren Sie nicht, bestimmt das Gericht einen mündlichen Verhandlungstermin. Erscheinen Sie im Termin nicht, erlässt das Gericht auf Antrag des Gläubigers ein Versäumnisurteil. Unterlassen Sie es, gegen das Versäumnisurteil Einspruch einzulegen, wird das Urteil rechtskräftig und damit vollstreckbar. Sofern die Forderung begründet ist, ersparen Sie sich auf diesem Weg zumindest zusätzliche Verfahrenskosten. Ist die Forderung hingegen zweifelhaft, sollten Sie unbedingt auf die Aufforderung des Gerichts reagieren und eine Klageerwiderung bei Gericht einreichen oder spätestens dann, wenn Ihnen das Versäumnisurteil zugestellt wird, Einspruch einlegen.