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Kommt es zu einer Kontopfändung, ist die Angst oft groß, bald ganz ohne Geld da zu stehen. Für Sie als verschuldete Verbraucher ist es deshalb wichtig, eine solche Pfändung als letzten Weckruf zur Verstehen, um sich auf den Weg zu einer Schuldnerberatung zu machen. Eine Kontopfändung ist meist der letzte Schritt der Gläubiger, ihre offenen Forderungen einzutreiben, was zugleich die Notwendigkeit beinhaltet, das eigene Schuldenproblem endlich zu klären, und in den Griff zu bekommen.

 

Geld ist geschützt, aber die Schulden nicht beseitigt

Mitunter ist die irrige Annahme vorhanden, die Umwandlung des eigenen Girokontos in ein P-Konto, und die Sicherung des monatlichen Zahlungsverkehrs durch den Pfändungsschutz würde die Lage verändern, oder von selbst auflösen. Der Kernpunkt bleibt jedoch gleich, selbst wenn die eigene Bank das P-Konto ohne Murren führen: die Schuldenproblematik. Das Geld ist zwar auf dem P-Konto auch bei einer Kontopfändung bis zu einem bestimmten Betrag geschützt, die Schulden selbst sind jedoch nicht beseitigt.

 

Mit den Gläubigern reden!

Bereits vor der Pfändung des Kontos ist es wichtig, mit den Gläubigern über die offenen Forderungen, und deren mögliche Begleichung zu reden. Hier sollten Sie nicht bis zum Äußersten, der Kontopfändung warten, sondern bereits frühzeitig über eine Lösung Ihres Schuldenproblems nachdenken. Ein P-Konto schützt zwar einen Teil Ihres Geldes bei der Pfändung vor dem Zugriff durch den Gläubiger, löst aber weder das Problem der Schulden selbst, noch macht es den Gläubiger offener für mögliche Lösungsvorschläge zur Schuldenbegleichung.

 

Die Beine in die Hand nehmen – und ab zur Schuldnerberatung

Ist es dann doch soweit gekommen, der Gläubiger nicht willens, die Kontopfändung vom Konto zu nehmen, oder die Angebote des Schuldners anzunehmen, ist der nächste Schritt, der unbedingt gegangen werden sollte, der zur Schuldnerberatung. Bei einem solchen Beratungsgespräch ist es wichtig, alle Karten offen auf den Tisch zu legen, und nicht noch irgendwelche Leichen im Keller zu behalten.

 

Bei der Schuldnerberatung offen reden – über Einkommen, Ausgaben und Schulden

Bei einem solchen Beratungsgespräch muss alles auf den Tisch, was da ist. Das heißt, das aktuelle Einkommen, die Fixkosten wie Miete, Versicherungen und Co., und andere Ausgaben wie für den Lebensunterhalt, müssen klar benannt werden. Bei den Schulden gilt es nicht zu beschönigen, oder unter den Teppich fallen zu lassen, sondern bei der Schuldnerberatung klar dazu zu stehen. Nur so ist es für den Schuldnerberater möglich, gemeinsam mit Ihnen eine Lösung bei Ihrem Schuldenproblem auszuarbeiten. Dies kann eine Begleichung der Schulden sein oder ein Vergleich mit dem jeweiligen Gläubiger sein, oder die Planung des Wegs in die Privatinsolvenz.

Der Gang zum Schuldnerberater mag sich anfangs vielleicht unangenehm für Sie anfühlen. Spielen Sie jedoch mit offenen Karten, kann dies der Weg für Sie in eine Zukunft sein, in der ein P-Konto und Kontopfändungen eines Tages keine Rolle mehr für Sie spielen werden!