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Urlaubsgeld

Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld vom Arbeitgeber

Das Weihnachtsgeld ist bis zu einem Betrag von 670 € (§ 850a Ziffer 4 ZPO) unpfändbar.

Urlaubsgeld ist insgesamt unpfändbar.

Beim Arbeitgeber kann also nur das Weihnachtsgeld gepfändet werden, wenn es mehr als 670 € beträgt und Urlaubsgeld gar nicht. Beim Arbeitgeber ist der Pfändungsschutz automatisch zu berücksichtigen. Hierzu brauchen Sie keine Bescheinigung oder sonstigen Nachweis.

 

Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld bei einer Kontopfändung schützen

Ein automatischer Schutz für das Weihnachts- oder das Urlaubsgeld besteht bei einer Kontopfändung jedoch nicht. Wird das Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld auf Ihr Pfändungsschutzkonto gezahlt, müssen Sie Folgendes beachten, damit Ihnen nicht der unpfändbare Teil des Geldes weggepfändet wird.

 

Sie wollen Ihr Urlaubsgeld auf dem P-Konto schützen? So gelingt es:

Schritt 1

Berechnen Sie zuerst den Freibetrag, der mit einer P-Konto Bescheinigung eingerichtet werden kann. –> Freibetrag berechnen

Reicht der berechnete Freibetrag aus, um auch das Urlaubsgeld abzudecken, brauchen Sie Ihrer Bank nur die P-Konto Bescheinigung vorzulegen.

Die P-Konto Bescheinigung können Sie im Anschluss an die Berechnung online bei mir für nur 14 € beauftragen.

 

Schritt 2

Wenn der Freibetrag, der mit einer P-Konto Bescheinigung eingerichtet werden kann nicht ausreicht, um die Sonderzahlung neben den sonstigen Zahlungseingängen zu schützen, müssen Sie unter Vorlage der Gehaltsabrechnung einen gesonderten Freibetrag beim Vollstreckungsgericht beantragen.

Das Vollstreckungsgericht ist das Amtsgericht an Ihrem Wohnort oder bei einer Pfändung des Finanzamtes das Finanzamt oder bei einer Pfändung durch die Stadt oder ihre Gemeinde die Vollstreckungsstelle der Stadt.

Die Rechtsantragstelle beim Amtsgericht ist bei der Erstellung des Antrags kostenfrei behilflich.

Für den Antrag benötigen Sie die Kontoauszüge zu ihrem Pfändungsschutzkonto für einen Zeitraum von den letzten drei Monaten, den Beschluss über die Pfändung ihres Kontos und die Abrechnung über das Weihnachts- oder Urlaubsgeld.

Das Gericht fertigt dann einen Beschluss über einen einmalig höheren Freibetrag, den Sie Ihrer Bank vorlegen müssen. Ihre Bank richtet dann für das Weihnachts- oder Urlaubsgeld einen zusätzlichen Freibetrag ein, damit Sie neben den übrigen Bezügen einmalig auch über das Weihnachts- oder Urlaubsgeld verfügen können.

Zusammenfassung:

Der Ehegatte und die Kinder sind zunächst unabhängig von eigenen Bezügen als Unterhaltsberechtigte zu berücksichtigen

  • auf Antrag kann eine Unterhaltsberechtigte Person herausgerechnet werden
  • bei Ehegatten ist dies ab einem eigenen Einkommen von mehr als 500 € möglich
  • bei Kindern ist dies ab einem eigenen Einkommen von mehr als 400 € möglich